Herzlich Willkommen in Altenhasungen!

Altenhasungen ist ein Ort mit 700 Einwohnern.

In Altenhasungen gibt es viele Vereine und Gruppen, die für die Bürgerinnen und Bürger sehr aktiv und engagiert sind:

Im Zuge der Dorfentwicklung und Dorferneuerung wurde 1989 ein Bürgerladen gebaut – “Unser Laden“.

Weiterhin finden Sie in Altenhasungen eine Gastwirtschaft mit Saal und Kegelbahn, Arztpraxis, Dorfgemeinschaftshaus, Feuerwehrhaus, Schützenhaus, evangelische Gemeindescheune, Freizeitanlage mit einer rustikalen Grillhütte incl. Feuerstelle und Wassertretbecken, Waldsportanlage, Bolzplatz, Kinderspielplatz, Jugendraum, Bahnhof mit Regio-Tram-Anschluss zum Königsplatz nach Kassel.

Des Weiteren sind in Altenhasungen biolandwirtschaftliche Betriebe, Handwerksbetriebe, ein Fuhrunternehmen, Baustoffhandel, Handelsunternehmen und auch Dienstleister angesiedelt.

Altenhasungen ist die einzige gentechnikfreie Region im Altkreis Wolfhagen.

Natürlich sind auch in Altenhasungen die modernen und notwendigen Internetzugänge mehrerer Anbieter verfügbar (LTE, VDSL bis 50mbit/s).

Resolution gegen eine weitere Schwächung des ländlichen Raumes, insbesondere der Region Wolfhagen / Altkreises Wolfhagens und seiner Stadtteile

Die Unterzeichner verfassen die u.a. Resolution – in der Hoffnung, dass sich alle Wolfhager Statteile, Städte und Gemeinden des Altkreises sowie deren Stadtteile sowie der Förderverein Kreisklinik Wolfhagen anschließen – um die Schwächung unserer Stadt und deren Stadtteile sowie der Städte und Gemeinden des Altkreises Wolfhagen entgegenzuwirken und politisch voranzutreiben.

Die gemeinsame Resolution sollten durch die Unterzeichner öffentlichkeitswirksam an die gewählte Volksvertreter und deren Parteirepräsentanten direkt überreicht werden, im Einzelnen:

  1. Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher (SPD)
  2. Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann (Grüne)
  3. Bundestagsabgeordneter Markus Koob (CDU)
  4. Landtagsabgeordneter Oliver Ulloth (SPD)
  5. Landrat Uwe Schmidt
  6. Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber
  7. Oberbürgermeister Christian Geselle
  8. CDU-Kreisverbandvorsitzenden Michael Aufenanger
  9. SPD-Unterbezirksvorsitzende: Andreas Siebert und Silke Engler
  10. Grüne Kreisverbandsvorsitzende: Susanne Regier und Reinhold Orth

Resolution:
Der Verlust der Gerichte, des Katasteramtesund der Bundeswehr stellten schwere Einschnitte in die Wirtschaftskraft der Region dar. Die Situation der Polizeistation ist zudem bedrückend; die Belastung der Einzelnen ist hoch und frei werdende Stellen können nur schwer besetzt werden, da der Standort im Vergleich unattraktiv geworden ist. Der Verlust der Geburtsstation im Wolfhager Krankenhaus stellte einen weiteren schweren Verlust für die ländliche Bevölkerung dar. Absolut inakzeptabel ist daher die angekündigte Schließung der ehemaligen Kreisklinik Wolfhagen. Das Krankenhaus ist für die Regelversorgung der Bevölkerung des Wolfhager Landes unverzichtbar. Schon jetzt ist die hausärztliche Versorgung nur noch bedingt gewährleistet; Allgemeinmediziner schließen ihre Praxen. Nachfolger können nicht angeworben werden. Die Situation der Kinderärzte ist ähnlich verheerend. In Summe entwickelt sich das Wolfhager Land damit zu einer kaum attraktiven Region für junge Familien; ein wichtiger Bevölkerungsteil, um eine Region lebendig zu halten.

Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, Verantwortung für den Erhalt der Region zu übernehmen.

Als erster Schritt steht hier der Erhalt der ehemaligen Kreisklinik auf dem Ofenberg an.

Konkret bedeutet dies: sollte keine Einigung seitens des Landkreises Kassel über den Erhalt der Klinik Wolfhagen mit der Gesundheit Nordhessen Holding erreicht werden, muss eine andere Trägerkonstellation gefunden werden. In letzter Konsequenz muss der Betrieb der Klinik wieder in alleiniger Trägerschaft des Landkreises erfolgen.

Die ärztliche Versorgung und somit die Gesundheit der im Wolfhager Land lebenden Menschen kann und darf nicht unter dem Maxim eines auf Gewinn orientierten Handelns erfolgen. Es war eine Fehlentwicklung, die Gesundheit der Bevölkerung unter profitablen Gesichtspunkten zu betrachten. Nicht ohne Grund sind weder Polizei, Katastrophenschutz noch Bundeswehr privatisierte Wirtschaftsunternehmen.

Mit der beabsichtigten Schließung der Klinik ist der Punkt erreicht, sich dem entgegen zu stellen. Die absolut zeitnahe Hilfe bei Unfällen oder unvorhersehbaren plötzlichen Krankheitsereignissen muss unbedingt erhalten bleiben. Vorhersehbare Todesfälle oder bleibende körperliche Beeinträchtigungen wegen zu später ärztliche Hilfe können nicht als Kollateralschäden im Zusammenhang von Kosteneinsparungen hingenommen werden. Gesundheit und körperliche Unversehrtheit sind unter Kostengesichtspunkten nicht verhandelbar. Es ist nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass die öffentlich bekannt gewordenen Geburten im Auto oder mit Hilfe der freiwilligen Feuerwehr zu Hause, ohne Komplikationen verliefen. Auch hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis es bei zukünftigen Geburten zu bleibenden Schäden bei Mutter oder Kind kommt oder auch zu schlimmeren. Wie wir aus der Presse und dem Fernsehen wissen, gibt es Menschen, die ohne der Nähe zur Wolfhager Klinik verstorben wären. Flächendeckend brauchen die Menschen eine ärztliche Grundversorgung. Blindarmoperationen, Knochenbrüche, Infekte, Geburten oder bekannte Alterskrankheiten benötigen keine Fachkliniken. Wer schwere medizinische Eingriffe wie Nierentransplantationen, Beipässe, künstliche Gelenke oder onkologische Behandlungen braucht, nahm bisher und nimmt auch zukünftig die Hilfe von Spezialkliniken in Anspruch.

Nicht unter zu bewerten sind soziale Gesichtspunkte, die auch zur schnelleren Genesung beitragen. Da wäre die Nähe zum Wohnort. Die einfache Erreichbarkeit der Patienten durch Angehörige. Das regionale Pflegepersonal, dass oft vom gleichen Ortsteil wie der Kranke kommt. Die schnelle Erreichbarkeit der Klinik bei ambulanter Nachsorge.

Die Schließung der Klinik schadet den Schwächsten der Gesellschaft am meisten. Den Neugeborenen und den Senioren.

Der Kreistag und der Landrat Uwe Schmidt stehen dem Fortbestand der Klinik positiv gegenüber. Die vorliegende Resolution soll unterstützend wirken und andere zu Mithilfe motivieren.

Wir fordern den uneingeschränkten Fortbestand der Kreisklinik Wolfhagen auf dem kleinen Ofenbergund die Wiedereinrichtung der Geburtsstation.

Unterzeichner:

  1. Für den Ortsbeirat Altenhasungen: Jens Vial, Ortsvorsteher

Neues vom Ortsvorsteher

Firmen & Sponsoren

Verschiedenes